Das Denkmal an der Freyung

freyung Nach dem zweiten Weltkrieg, der auch vielen Vilsbiburger Familien großes Leid gebracht hat, gedachte man im Jahr 1955 mit der Errichtung eines weiteren Denkmals der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege. Zur Standortfrage und Gestaltung konnte auch die Krieger- und Soldatenkameradschaft ihre Vorstellungen einbringen. Unter der Schirmherrschaft Sr. kgl. Hoheit Kronprinz Rupprecht von Bayern, er selber konnte an den Feierlichkeiten nicht teilnehmen, wurde in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, wie dem stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten Landwirtschaftsminister Prof. Dr. Josef Baumgartner, dem Staatsminister a.D. Michael Helmerich, Landrat Dr. Gregor Hartl und 1. Bürgermeister der Stadt Hans Kögl, am 4./5. Juni 1955 das Kriegerdenkmal an der Freyung eingeweiht. Aus der Festansprache von Stadtrat und Mitglied des Denkmalausschusses Rudolf Röhrl, sei hier der Kernsatz seiner Rede herausgegriffen: "Möge dieser Bau endlich das letzte Kriegerdenkmal sein".

Der Entwurf mit Reliefsockel, Schrifttafelmauer und Mariensäule mit Brunnen stammte vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege München (Architekt Helm von Werz). Das Flachrelief mit der symbolischen Darstellung der "Kameradschaft" schuf Architekt-Bildhauer Fritz Schmoll, gen. Eisenwerth, München. Die Arbeiten an der Mariensäule besorgte Bildhauer Max Breitsameter aus Freising. An der architektonischen Gesamtgestalltung hat Architekt Adalbert Huber, München (bekannt durch sein Wirken beim Volksbund Deutscher Kriegsgräber) entscheidend mitgewirkt.

Ein später an dieser Stätte enthüllter Gedenkstein erinnert an das Unrecht der Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten und an die dabei zu Tode gekommenen Landsleute.

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