Der Verein während dem Zweiten Weltkrieg

Über die Vereinsgeschichte nach 1931 kann aufgrund fehlender Vereinsunterlagen nur lückenhaft berichtet werden. Das zunächst im Jahr 1934 geplante 100jährige Gründungsfest wurde durch den Tod des Reichspräsidenten von Hindenburg auf 1935 verschoben. Seither nennt sich der Verein "Krieger und Soldatenkameradschaft" (KSK). Die Jubiläumsfeierlichkeiten wurden am 25. und 26. Mai abgehalten. Mit eingebunden in das Fest waren nun auch alle Gliederungen der SA und der NSDAP. Die Hundertjahrfeier wurde mit einem Festabend am Samstag in der "Kriegerhalle" der Brauerei Mayrhofer (Aschenbrenner-Saal) und einem Festkonzert mit vaterländischem Festspiel, dann einem Feldgottesdienst am Sonntag auf Maria Hilf und abschließendem Festkonzert in der "Adolf-Hitler-Halle" (ehemalige Volksfesthalle)) begangen.

Die am 1. Januar 1943, also während des weiten Weltkrieges neu angelegte Mitglieder-Grundbuchliste, lässt nur mehr für dieses Jahr den Beitragseinzug erkennen. Der Weltkrieg war voll im Gange und bei vielen Mitgliedern erscheint der Vermerk "neue Wehrmacht" oder "eingerückt". Ein vom April 1943 geführtes Kassenbuch zeugte gerade im letzt genannten Jahr von vielen Ausgaben für Kränze und Kranzschleifen. Von einem geregelten Vereinsleben dürfte in den letzten beiden Kriegsjahren kaum mehr die Rede sein. Man erwies lediglich noch den Gefallenen die letzte Ehre.

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